Stadtviertel Grazerstraße

Porträt Katharina Schellnegger, Foto: Philipp Sonnleitner

Kolumne Stadtjournal Dezember 2025

Tankstelle und Autohaus neben einer Villa mit Kleingarten, Baustofflager und Wirtschaftshof neben kleinen, romantischen Einfamilienhäusern – auf der einen Seite begrenzt von der herabblickenden Bundesstraße und auf der anderen von einer großen Industrieanlage. Das Stadtviertel „Grazer Straße“ ist, wie Fachleute sagen, ein „städtebauliches Durcheinander“.

Dieser bunte Mix unterschiedlichster Nutzungen, deren Bedürfnisse sich teils widersprechen, ist Herausforderung und Chance zugleich. Genau dafür wurde vor vier Jahren der Masterplan Grazer Straße entwickelt: Er soll eine urbane, qualitätsvolle Struktur schaffen, in der Wohnen, Arbeiten und Freizeit harmonisch nebeneinander bestehen können.

Aktuell laufen Vorarbeiten für ein neues Bauprojekt in diesem Viertel. Als Stadtgemeinde liegt uns das Gemeinwohl in all seiner Vielfalt am Herzen. Und so freut es uns besonders, zwei zentrale Instrumente zur Verfügung zu haben – den Masterplan und das Sachbereichskonzept Grün- und Freizeitraum. Damit werden gute Verbindungen für Rad- und Fußverkehr im Sinne der „Stadt der kurzen Wege“ sowie hochwertige Begrünung sichergestellt.

Die Grazer Straße ist ein sensibler Lebens- und Arbeitsraum. Ich freue mich, diese städtebauliche Entwicklung begleiten zu dürfen und dabei die Menschen, die jetzt und in Zukunft hier leben und arbeiten, im Blick zu behalten. Über die weiteren Aktivitäten in diesem Gebiet werden wir Sie laufend informieren.

Ihre Katharina Schellnegger

Der Artikel hätte im Dezember Stadtjournal 2025 erscheinen sollen. Aufgrund eines Fehlers in der Druckerei fehlte diese Seite.

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